Donnerstag, 25. Juni 2009

Angela Merkel hält an der Atomenergie fest

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte man müsse für den Fall eines wiederholten Gas-Streits zwischen Russland und der Ukraine auf verschiedene Energiequellen zurückgreifen.
Dabei waren sich die Bundeskanzlerin und der der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso waren am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin einig und sprachen sich Bereitstellung von verschiedener Energiequellen und längere Laufzeiten der deutschen Kernkraftwerke aus.
Zudem erklärte der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, dass sich ähnliche Entwicklungen wie in der Vergangenheit nicht wiederholen dürfen. Um besser vorbereitet zu sein, "falls die Dinge schief laufen", plädierte er für einen erhöhten Lageraufbau von Öl und mehr Alternativen zu Gaslieferungen. Zudem sagte er, dass er im Falle einer neuerlichen Krise auf Deutschland setze, das im jüngsten Gasstreit eine sehr positive Rolle gespielt habe.
Doch auch politisch brachte dieses Statement wieder einiges ins Rollen, denn zu Beginn der Legislaturperiode versprach die Union im Zuge des Koalitionsvertrages nicht am Atomausstieg zu rütteln. Nun sind Union und FDP überzeugt, Deutschland könne seine ehrgeizigen Ziele in Sachen Klimaschutz ohne Atomstrom nicht erreichen.

Keine Kommentare: