Große Koalition einigt sich auf eine Wende in der Energiepolitik.
In den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP spielt auch die Energiepolitik eine große Rolle. Streit um Atomkraftwerke stehen da auf der Agenda. Die Laufzeiten der Atomkraftwerke werden verlängert, darauf hat man sich bereits geeinigt. "Für uns ist Sicherheit das allerwichtigste Kriterium. Solange die Anlagen sicher sind, kann man sie laufen lassen", war das Statement von Michael Fuchs, dem Energie-Experten der CDU. Er ist Teil der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Energie und somit eng in die Koalitionsverhandlungen eingebunden.
Abgesehen von der Laufzeitverlängerung der AKWs soll auch die Vergütung für Solarstromanlagen gekürzt werden. Der Energieexperte rechtfertigte diese Entscheidung wie folgt: "Die Solarzellen sind mittlerweile 30 Prozent billiger als vor zwei, drei Jahren. Also können wir da auch die Förderung reduzieren." Der Bundesverband für Solarwirtschaft informiert jedoch darüber, dass die Einnahmen durch Besteuerung deutscher Solarstromunternehmer im vergangenen Jahr höher waren, als die Mittel, die in die Solarförderung flossen.
Montag, 26. Oktober 2009
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